Chorvereinigung Concordia

Bremerhaven e. V.


Hier finden Sie Presseartikel über die Concordia

überwiegend aus der Nordsee-Zeitung und dem Sonntags-Journal

 



 

Ausgabe der Nodrsee-Zeitung vom 30. Mai 2017

 

 

Concorden besingen den Frühling

Bremerhaven. 200 begeisterte Zuschauer haben in der Pauluskirche die Chorvereinigung Concordia Bremerhaven gefeiert. Zu Beginn des Konzerts begrüßten die Concorden ihr Publikum mit dem „Entree Concordia“ des befreundeten Berliner Chorleiters Heiko Jerke. Die weiteren ruhigen Lieder, darunter The Rose von Amanda McBroom und die Barcarole von Jacques Offenbach, erklangen bedächtig, aber dennoch leiden-schaftlich.

Der Männerchor zog die Hörer mit einer gekonnten Musikauswahl in den Bann, die von Franz Schuberts An die Musik über Valencia bis Carl Stiehls Abendfrieden reichte. Die eingängigen, harmonischen Lieder machten Frühlingsgefühle spürbar.

Die gesamte Chorleitung lag in den bewährten Händen von Olga Bilenko, die erneut den Beweis antrat, dass sie der Concordia einfach guttut. Am Klavier saß wie stets Ilia Bilenko. Souverän und einfühlsam begleitete er alle Lieder.

Mit Geige und Bratsche Anton Rusnak brachte durch sein untermalendes Geigenspiel einige Chorstücke zum Glänzen. Außerdem präsentierte er auf der Bratsche unter Begleitung von Ilia Bilenko gekonnt und mit großer Leichtigkeit das Grave von (Jirí Antonín Benda) und Valse triste von Jean Sibelius.

Der Frauenchor überzeugte durch eine saubere Intonation und präzise Einsätze. Der Libertango von Astor Piazolla wurde vom Publikum schon wegen der Choreografie begeistert aufgenommen.

Der Chorsatz Die Meere von Johannes Brahms bestach durch die besonders ruhige Interpretation.

Maike Ferranti fand für ihre Moderation wieder die passenden Worte und führte gekonnt durch das Programm. Zum Schluss wurde mit Applaus nicht gespart. Erst nach einer Zugabe ließen die begeisterten Hörer die Sängerinnen und Sänger von der Bühne. (nz)


Ausgabe der Nordsee-Zeitung vom 12.05.2017

 

 

Der Zauber der Chormusik

 

Die Chorvereinigung Concordia lädt zu einer bunten Liederfolge in die Pauluskirche ein

Bremerhaven. Der Frauen- und der Männerchor der Chorvereinigung Concordia präsentieren sich am 19. Mai ab 18 Uhr einzeln und gemeinsam beim Concordia-Frühjahrskonzert in der Pauluskirche in Lehe. Unter der Leitung von Olga Bilenko wollen die Sängerinnen und Sänger ihr Publikum mit einer bunten Liederfolge überraschen.

Klassische und geistliche Chorliteratur, aber auch internationale Folklore, Volkslieder, Musicals und Evergreens stehen auf dem Progamm der wöchentlichen Chorproben der Chorvereinigung, die 1946 aus dem Zusammenschluss mehrerer Bremerhaven Chöre entstand. Die Begleitung übernimmt Ilia Bilenko, der ehemalige Chordirektor des Stadttheaters Bremerhaven.

Der Frauenchor singt unter anderem Lieder von Johannes Brahms („Die Meere“), Dmitri Schostakowitsch („Walzergefühl“) und Chris Artley („The Mock Turtle’s Song“).

„Abendfrieden“ von Carl Stiehl, „Über den Wolken“ von Reinhard Mey und „Zauber der Musik“ von Manfred Bühler sind vom Männerchor zu hören. Gemeinsam werden gefühlvolle Lieder wie „Memory“ von A. L. Webber und Jacques Offenbachs „Barcarole“ präsentiert. Anton Rusnak, der sich dem Bratschenspiel verschrieben hat, wird gemeinsam mit Ilia Bilenko verschiedene Stücke intonieren. (nz)

 

          

 

Der Frauen- und der Männerchor der Chorvereinigung Concordia stellen gemeinsam ein beeindruckendes Gesangsensemble dar.  Foto:  Ferranti


Ausgabe der Nordsee-Zeitung vom 10.05.2017

 

Concordia-Chor ehrt treue Mitglieder

Die Concordia Bremerhaven hat auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung in der Lukasgemeinde Ingrid Below (zweite von links) und Ingrid Moschkau (zweite von rechts) für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Werner Neumann (Mitte) für 40 Jahre Mitgliedschaft in einem der größten Chöre Bremerhavens geehrt. rd

 

   

 

Zu den Gratulanten zählten die stellvertretende Vorsitzende Hildegard Husmann (links), Pressereferentin Maike Ferranti (dritte von links) sowie Schatzmeister Torsten Meents (dritter von rechts) und der Vorsitzende des Gesamtchores, Richard Skribelka. Foto: Privat

Ausgabe Nordsee-Zeitung vom 22.08.2016

 

 

Summertime“ mit den Concordia-Chören

In der Pauluskirche erklingen vor begeistertem Publikum

Hits aus vielen Epochen und Ländern

Foto Otto

 

 

„Entrée Concordia“  hieß es in der Pauluskirche. Iris Wemme (im roten Kleid)

sang als Gast mit.

 

Von Eibe Meiners

BREMERHAVEN.

Das lippenstiftrote Kleid, das Iris Wemme trug, passte genau zum Anlass, sang sie doch

„Il bacio“, den Kusswalzer von Luigi Arditi, und „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ von

Franz Lehar.

So plastisch und impulsiv, dass die Hörer begeistert waren: Mit ausdrucksvoller Dynamik brachte die Chorsängerin vom Stadttheater den erotischen

Gehalt ihrer Beiträge bestens zum Ausdruck.

Es war ein unterhaltsames Programm, das die Chorvereinigung

Concordia in der Pauluskirche mit der Sopranistin darbot. Unter dem Titel „Entrée Concordia“

Präsentierten die Sängerinnen und Sänger Hits vieler Epochen

und vieler Länder. Da traf Mozart auf Gershwin, Jürgens auf Piazzolla, Santiano auf Lloyd Webber.

Los ging es mit „Entrée Concordia“ von Heiko Jerke. Da Stück wechselte zwischen Dreier-

und Vierertakt – eine kleine Herausforderung, die von den Choristen gut bewältigt wurde. Unter-

stützung für die Sänger lieferte Ilia Bilenko am Keyboard.Chorleiterin Olga Bilenko hattemit den Gruppen viele Details eingeübt. Der Frauenchor etwa setzte bei „Löwenzahn“ von Wal-

ther Schneider große Kontraste zwischen Laut und Leise, bei „Vychodoslovenska“ von Miros-

law Raich wurden die Damen gezielt immer schneller. Die Texte waren verständlich, die Intonation sauber.

Der Männerchor brachte viel Schwung hinein, als er „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens vortrug,

und mit „Santiano“ von Lukas Hainer schuf er Seemannsatmosphäre. Etwas schwierig gestaltete sich der choralhafte Evergreen „Ich bete an die Macht der Liebe“ von Dimitrij Bortinansky, wo die

Melodie über den tieferen Stimmen nicht immer klar erkennbar blieb.

Gegen Ende trugen die Männer und Frauen gemeinsam mit Iris Wemme „Summertime“ von

George Gershwin vor. Dabei bildeten sie die Atmosphäre des Stückes trefflich ab, die beeindruckten Besucher erhielten „Summertime“ gleich noch einmal als Zugabe.

 

Bericht der Nordsee-Zeitung März 2016

Chorvereinigung Concordia wählt neuen Vorstand und ehrt Mitglieder

Die Chorvereinigung Concordia Bremerhaven e.V. hielt am 23.03.2016 ihre Mitgliederversammlung ab und hat ihrem Vorsitzenden Richard Skribelka für vier weitere Jahre das Vertrauen ausgesprochen.  Stellvertretende Vorsitzende und gleichzeitig  Vorsitzende des Frauenchores wurde Hildegard Husmann. Maike Ferranti und Thorsten Meents wurden als stellvertretende Vorsitzende des Frauen- bzw. Männerchores gewählt. Letzterer ist als Schatzmeister bestätigt worden. Weiterhin vertreten im Vorstand ist Klaus Ganschow (Schriftführer). Christiane Ganschow, Monika Kellermann, Gabriele Tronnier, Dierk Kittelmann sowie Manfred Kleine wurden zu Beisitzern ernannt.

Für 50jähriges Chorsingen wurden Ingrid Heins und Christiane Ganschow  geehrt, für 40jähriges, Joachim Broek, sowie für 25 Jahre Ursula Herold, Franz Weber und Gerd Weber.

Chorleiterin Olga Bilenko hat für 2016 wieder viele neue  Ideen für interessante Stücke, die sie mit den Sängerinnen und Sängern einstudieren möchte. Die Chorvereinigung wird sich auch in diesem Jahr mit verschiedenen Konzerten präsentieren,  u.a. der Frauenchor am 09.04. um 18 Uhr im Haus am Blink. Für Freitag, 19.08.2016ist ebenfalls um  18 Uhr ein Konzert in der Pauluskirche mit beiden Chören geplant.M. F.


 

Bericht der Nordsee-Zeitung vom 14.November 2015

 

 

Beim Weihnachtskonzert der Pipinsburglerchen war das Küchenlieder-Team, begleitet von der Chorleiterin Olga Bilenko, nach langer Zeit mal wieder gefragt.

Mit den herzzerreißenden, schaurigen Balladen eroberten sie die Herzen der Zuhörer im Nu.

Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

 

 

Bericht der Nordsee-Zeitung vom 25.07.2015

Die Chorvereinigung Concordia hat langjährige Mitglieder geehrt. Kerstin Kaiser und Froni de Swaart wurden für 25 Jahre im Verein ausgezeichnet, Gisela Albrecht und Klaus Ganschow gehören bereits seit 40 Jahren dem Verein an. Ulrich Weiß, der seit 60 Jahren aktiv in den Chören singt, war bei der Feierstunde nicht anwesend. Die Übungsabende finden dienstags (Frauenchor) und mittwochs (Männerchor) jeweils ab 19.30 Uhr in den Gemeinderäumen der Lukaskirche statt.

 



 

Erschienen am 21. Mai 2015 in der Nordsee-Zeitung

 

Bei den Concorden-Chören hält der Frühling Einzug

 

      In passendes Grün gekleidet: Die Concorden aus Bremerhaven und Berlin-Mitte, hier unter

      Heiko Jerke, besingen den Frühling. Schimanke-f                                         Bremerhavener und Berliner Sänger im Schulterschluss-

Bejubeltes Konzert vor 200 Hörern im Schulzentrum Geschwister Scholl

Bremerhaven. Der Frühling kann nun endlich kommen – die Concorden haben ihn in der Aula des Schulzentrums (SZ) Geschwister Scholl mit Macht herbeigesungen. Die Chorvereinigung Concordia Bremerhaven trug unter der Leitung von Olga Bilenko ein abwechslungsreiches Liedprogramm vor; wie immer mit bewährter Klavierbegleitung von Ilia Bilenko.

Es erklangen Lieder von Otto Ruthenberg („Es war so schön mit dir“), Gus Anton („Wenn Zigeuner Hochzeit machen“), Pasquale Thibaut („Memory“) und Bedrich Smetana („Seht am Strauch die Knospen springen“) – von den Chören in unterschiedlichen Zusammensetzungen und in verschiedenen Sprachen geboten.

Olga Bilenko, die inzwischen auch den Männerchor der Chorvereinigung übernommen hat, dirigierte souverän über alle schwierigen Stellen hinweg. Der Frauenchor im neuen grünen Outfit, der Männerchor und auch der gemischte Chor sangen konzentriert. Maike Ferranti, die durch das Programm führte, fand stets die richtigen Worte.

Ein Höhepunkt war der Auftritt der Chorvereinigung Concordia Berlin-Mitte unter Heiko Jerke; hervorragend unterstützt von der Pianistin Irina Franz.

Der Diplom-Chorleiter und Tenor trat gleichzeitig als Gesangssolist auf, was der Liederfolge darunter „Das ist die Liebe der Matrosen“, „Das ist Operette“ und, perfekt auf Russisch vorgetragen, „Russische Souvenirs“ – eine besondere Note verlieh.

Den wunderschönen Abschluss bildete das von allen Chören stimmungsvoll gesungene Lied „Zur Feier“ von Christoph Willibald Gluck (Text: Johann Wolfgang von Goethe). Die gut 200 Hörer spendeten viel Beifall und „Zugabe“-Rufe. (nz)

 



 

veröffentlich am 03.02.2015

Launiger Weinabend des Männerchores der Concordia

 

Der 65. Weinabend im „Haus am Blink“ präsentiert unter der Leitung von Olga Bilenko zu Beginn das Lied “Concordia Hymnus“ Melodie: Hartmut Sahr, Text: Ulrich Weiß.

 

Der Weinabend der Concordia-Männer im „Haus am Blink“ war wieder ein voller Erfolg. Olga Bilenko dirigiertezur Begrüßung eine alte Hymne.

Amtsgerichtspräsident Uwe Lissau, der außer Jura auch Musik studiert hat, war als Ehrengast geladen. Er ließ in einer launigen Redeseiner Begeisterung freien Lauf.

Die Lieder „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens, „Wenn Zigeuner Hochzeit machen“ und „Sierra Mardre del Sur“ wurden 4-stimmig gesungen und mit tosendem Beifall belohnt.

Als Gäste begrüßte der Vorsitzende Richard Skribelka den BVV-Chor unter der Leitung von Michael Inderts, der mit Hammer und Hufeisen „Das Lied vom Schmied“ erklingen ließ.

„Im Morgenrot“ und „Aus der Traube in die Tonne“wurde von beiden Chören gesungen.

Walter Braband nahm als „Mann in de Tünn“ die örtliche Politik auf die Schippe.

Gemeinsam mit allen Gästen wurde zum Abschied die Loreley besungen.

n.




 

Veröffentlicht am: 02.02.15

Concordia-Frauen besingen alle Facetten der Liebe

Der 65. Weinabend im „Haus am Blink“ präsentiert unter der Leitung von Olga Bilenko Lieder und Schlager aus aller Welt            Bremerhaven. Es sollte ein „liebevoller“ Abend werden. Denn die    Frauen der Chorvereinigung Concordia widmeten sich bei ihrem diesjährigen Weinabend im „Haus am Blink“ ganz dem Thema Liebe. Dazu konnte Monika Kellermann, die zweite Vorsitzende der Concordia, gut 200 gutgelaunte Gäste begrüßen. Chorleiterin Olga Bilenko hatte eine abwechslungsreiche Liedauswahl zum Thema    zusammengestellt.                                                                                                            

Die Frauen sangen zu Ilia Bilenkos vorzüglicher Klavierbegleitung sehr textverständlich und intonationsrein zunächst ein Nocturne des armenischen Komponisten Arno Babadjanian und die deutsche Fassung von Bésame Mucho des Mexikaners Consuelo Velázquez: „Tausendmal möcht’ ich dich küssen“. Es folgte das Rätsellied „Tum Balalaika) von Gwyn Arch in jiddischer Sprache. Als letztes Lied vor der Pause erklang Edith Piafs Welterfolg „Es war so schön mit dir“.

Nach dem vorzüglichen Weinabendessen ging es weiter mit zwei deutschen Schlagern. „Ein Stern“ von Nick P und DJ Ötzi sowie „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg. Beim anschließenden Medley italienischer Lieder, teilweise in Originalsprache gesungen, sangen und klatschten die Gäste begeistert mit. Maike Ferranti moderierte den Abend souverän und unterhaltsam.

Beim Gästechor, ebenfalls geleitet von Olga Bilenko, sangen alle Nicht-Mitglieder voller Leidenschaft Lieder wie „Eine Seefahrt, die ist lustig“ und „Hab mein Wagen voll geladen“.

Die Kleine Gruppe“ bestehend aus elf Chormitgliedern, unter der Leitung der Ehrenvorsitzenden Helga Reichert, führte die Hörerinnen dann wieder ins Land der Liebe. Als Ilia Bilenko als Wolfgang Petri mit dem Song „Weiß der Geier“ die Bühne rockte, waren die Damen kaum noch zu halten. Die Gruppe merkte zum Schluss stimmungsvoll an: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“.

Für den Ausklang sorgte Meiko Grünholz am Keyboard. (nz)

Die Frauen der Chorvereinigung Concordia verführten die mehr als 200 Gäste immer wieder zum Mitsingen und Mitklatschen.Scheschonka



 

                                                                                                                                   Nordee-Zeitung: 01.12.2014

Concordia-Frauen singen im Mediterraneo

ChorklängeaufderPlaza:Auch in diesem Jahr treten an den vier Sonn-abenden im Advent heimische Gesangsensembles im Mediterraneo auf. Mit „Seht, wie das kleine Licht“ empfahlen sich (unserBild) am vergangenen Sonnabend etwa die Frauen der Chorvereinigung Concordia. 

Außerdem stimmten die Shantychöre Nordenham und Butjenter Blinkfüer, der BVV-Chor Bremerhaven und die Shepherd’s Voices auf die Weihnachtszeit ein.“.FotoAdebahr-



 

Bremerhaven

Wo man singt, da lass dich nieder

Uhr Von Sonja Schwierwater
Singen macht frei : Bei den wöchentlichen Chorproben geht es leger zu. Bei Auftritten sind die Damen in grünen Jackets unterwegs. Foto Schimanke

 

Leherheide. Ihre Repertoire ist riesig. Von Schlagern über Shantys bis hin zu Musical, Operette oder Gospel: Den Mitgliedern der Chorvereinigung Concordia ist nichts zu schwer. Sogar in verschiedenen Sprachen singen sie. Aber: Nach Männlein und Weiblein getrennt. Jedoch ab und zu treffen sich sogar alle Vereinsmitglieder.

Der letzte Abend im Januar, der gehört der Chorvereinigung Concordia. Am Freitag sind die Damen unter sich, am Sonnabend die Herren. Die Weinabende sind gut gepflegtes Vereinsgut, das sich an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentiert. Bei den Damen regelmäßig ausverkauft, bei den Herren könnte der Zulauf noch etwas besser sein. „Die Weinabende sind das Highlight“, sagt Maike Ferranti, Pressesprecherin des Vereins. Bei den Männern ist der schwarze Anzug Pflicht und das besondere Markenzeichen ist neben der roten Notenkrawatte die Chrysanteme im Knopfloch. Damen sind nicht erwünscht. „Ganz früher durften nicht mal die Bedienungen weiblich sein“, so Ferranti. Beim Abend der Frauen geht es ausgelassen zu. Da wird dann auch das Tanzbein geschwungen. „Über zweihundert Gäste waren beim letzten Mal da“, so Ferranti.

Begonnen hat alles vor über 160 Jahren. 1851 trafen sich Handwerker mit ihren Meistern zu einer Versammlung, bei der auch gesungen wurde. So entstand der Verein. Er zerbrach und gründete sich nach dem Krieg 1946 erneut aus der Liedertafel Germania, dem Männergesangverein Harmonie von 1868 und dem Männergesangverein Concordia.

In den Chorferien, wenn Chorleiterin Olga Bilenko Urlaub hat, treffen sich die Sangesfreunde trotzdem. „Ganz ohne Chor geht es einfach nicht“, sagt Ferranti. 45 aktive Damen zählt der Verein, bei den Herren sind es 26 Aktive. Olga Bilenko ist für beide zuständig. Sie hat an der Musikhochschule in St. Petersburg studiert und in Russland mit Kindern gearbeitet. An der Chorvereinigung fasziniert sie, dass alles so professionell abläuft. „Ob Auftritte, Ausflüge, Plakate – alles ist auf einem sehr hohen Niveau“, sagt sie.

Getrennte Ausflüge

Die Ausflüge der Damen werden organisiert von Hildegard Husmann. Alle zwei Jahre verreisen die Chöre – getrennt, versteht sich. Aber ab und zu kommen sie doch zusammen. Beim Projektchor. Doch das ist nicht für jeden was. „Einige Herren bleiben lieber unter sich“, verrät der Vorsitzende Richard Skribelka.



 

In der Pauluskirche geht die Sonne auf

Chorvereinigung Concordia begeistert mit ihrem abwechslungsreichen Programm rund 300 Zuschauer

BREMERHAVEN. „So klingt der Sommer“ hatte die Chorvereinigung Concordia versprochen.

Und wirklich: Als aber das erste Lied erklang, ging zumindest in der Pauluskirche die Sonne auf.

Fast 300 Freunde der Chormusik waren gekommen. Nach der Begrüßung durch Monika Kellermann

führte Maike Ferranti durch das Konzert, das mit vier Beiträgen des Frauenchores begann,

der durch sehr genaue Artikulation und Intonation bestach.

Dieses ist der Chorleiterin Olga Bilenko zu verdanken. Am Klavier wurden die Lieder von Ilia

Bilenko gekonnt begleitet.

Der Männerchor sang im Anschluss russische Volkslieder. Der Chorleiter Gerd Ziegler führte

seinen Chor gewohnt sicher durchs Programm. Als Gastchor konnte „More than Voices“ der

Musikschule Bederkesa überzeugen.

Gemeinsam mit dem Projektchor der Concordia ging es dann gefühlvoll weiter. Der Projektchor

präsentierte noch drei weitere Lieder, bevor alle Sänger der Chorvereinigung Concordia

mit „Glory Hallelujah“ – hier stimmte das Publikum stimmgewaltig mit ein – und einem gesungenen

irischen Segensspruch ihre Zuhörer verabschiedeten. (nz)

Ausgabe der Nordsee-Zeitung vom 05. Juli 2014

Weinabend der Herren am 31. Januar 2014




 

Weinabend der Frauen am 24. Januar 2014




 

Gesang mit Tradition in Bremerhaven:

Die Chorgemeinschaft Concordia

21. 10 2013

Wenn man in Bremerhaven von Chor-Tradition spricht, dann kommt man am Namen „Concordia“ einfach nicht vorbei. Bereits im Jahr 1851 wurde der Vorläufer dieses Chores gegründet. Die ersten Sänger schmetterten hier in der „Leher Heide“ also schon ihre Lieder über die Brachen, als Bremerhaven gerade mal 24 Jahre alt war. Heute besteht die Concordia aus einem Frauen- und einem Männerchor. Es wird zwar streng voneinander getrennt geübt - man hat aber durchaus Gemeinsamkeiten und singt auch zusammen.

Die Lukaskirche liegt mitten im Herzen von Leherheide. Hier, unweit vom Einkaufszentrum des Stadtteils, proben an jedem Dienstagabend die Damen der Chorvereinigung Concordia. Der Charme des Gemeindesaales ist stimmig zum Stil des Hauses. Beigefarbene Wände, Linoleumfliesen auf dem Boden und viel sichtbares Holz - die moderne kirchliche Gestaltung der 1960er Jahre in ihrer ganzen Pracht. Vor einem mächtigen Vorhang an der Kopfseite des Saales steht eine adrett gekleidete Frau mit Brille und langen blonden Haaren hinter einem Klavier: Olga Bilenko. Die ausgebildete Musikpädagogin leitet den Frauenchor der Concordia seit mehreren Jahren.

Das helle Klingeln einer Glocke klingt durch den Raum und umgehend stellen die rund 50 Damen im Saal ihre lebhaften Unterhaltungen ein. Die Frauen greifen eilig zu den Notenblättern und wenden sich konzentriert der Chorleiterin zu. Eine kurzes Einsingen - dann geht es ans Eingemachte. Ein Stück in schwedischer Originalsprache steht auf dem Übungsplan: „Gabrielas Song“, aus dem Film „Wie im Himmel“. „Ich will spüren, dass ich lebe. Die ganze Zeit, die ich habe, werde ich leben, wie ich es will...“ heißt es darin. Die Concordia singt derzeit im Stadttheater Bremerhaven bei der Aufführung dieses Stückes im Schlusschor mit. Die Harmonien und Sätze des Liedes laden zum Träumen ein und scheinen für einen reinen Frauenchor wie gemacht.

Kaum ist der letzte Ton verklungen, wird die verträumte Stimmung regelrecht aus dem Saal gefegt: „Vielen Dank für die Blumen“ schallt es plötzlich durch den Raum. Fast ist man geneigt „Tom & Jerry“ durch den Raum jagen zu sehen. Schließlich war dieses bekannte Lied von Udo Jürgens die deutsche Erkennungsmelodie der gleichnamigen Zeichentrickserie. Olga Bilenko leitet die Damen gekonnt an und korrigiert leicht, wenn nötig. Es wird beherzt und mit viel Leidenschaft gesungen. Frau ist ganz bei der Sache.

„Wir singen Folklore in allen Sprachen, geistliche Musik - sogar in Latein, Schlager und auch Filmmusiken“, sagt Monika Kellermann, die Vorsitzende des Frauenchors der Concordia mit großer Begeisterung. „Wir sind aber auch sehr gesellig und lachen viel“, ergänzt sie mit einem bestätigenden Lachen. Der beste Beweis dafür, dass bei dieser Mischung keine Langeweile aufkommt, heißt Helga Reichert. Sie ist seit 1951 – also mittlerweile 62 Jahre - Mitglied in dem Chor und wurde inzwischen zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Concordia Chorvereinigung ist in sich streng gegliedert. Es gibt den Frauenchor, der derzeit 54 Mitglieder erfasst und einen Männerchor, in dem zurzeit 32 aktive Mitglieder sind. „Wir singen bei Auftritten aber schon mal zusammen“, erklärt Monika Kellermann. „Nur geprobt wird halt streng getrennt“. Warum das so ist lässt sich nicht weiter ergründen, liegt aber vermutlich in der Historie der Chöre. Die Concordia bildete sich 1946 aus deren Vorläufer: Der Liedervereinigung Germania von 1851, des Männergesangsverein Harmonie von 1868 und des Männergesangsvereins Concordia, zu der dann erstmals auch Frauen zugelassen wurden. Davor war es nicht sehr üblich, dass Frauen in Chören sangen und sogar öffentlich auftraten.

Die FrauenFrauen der Concordia sind alle zwischen 49 und 80 Jahren alt. „Wir würden uns aber gerne auch etwas verjüngen“, sagt Monika Kellermann. Mitmachen darf hier jeder, der Spaß an der Musik hat. Dafür muss man nur dreimal zur Probe erscheinen und sich dann entscheiden, ob man weiterhin mitmachen möchte oder nicht. Eine Aufnahmegebühr gibt es nicht, aber einen Jahresbeitrag von 100 Euro. Neben den wöchentlichen Übungsabenden tritt die Concordia natürlich auch öffentlich auf und bietet Vereinsaktivitäten und Reisen an. Es gibt regelmäßige Sommerkonzerte in der Pauluskirche und zur Weihnachtszeit in der Herz Jesu Kirche in Lehe. Im Moment unterstützt der Frauenchor - wie bereits erwähnt - das Stadttheater Bremerhaven bei der Auführung des Theaterstückes „Wie im Himmel“.

Legendär sind die Weinabende der Concordia, die einmal im Jahr veranstaltet werden und einen sehr großen Zuspruch haben. An zwei Terminen - Männer und Frauen getrennt – gibt es leckeres Essen, tolle Weine und natürlich viel Musik. Die Weinabende stehen dabei immer unter einem musikalischen Thema. Die kommenden Abende werden Film- und Theatermusik aufgreifen und finden im Januar 2014 statt. Nähere Informationen dazu können über die Internetseite der

Concordia Chorvereinigung

Frauenchor der Concordia Chorvereinigung
Vorsitzende: Monika Kellermann
Musikalische Leitung: Olga Bilenko

Treffen jeden Dienstag
20 Uhr
Lukaskirche Leherheide
Luise Schröder Straße 1

Nordsee-Zeitung, Montag,17.Juni2013

Concordia begrüßt den Sommer                

VON CHRISTIAN EKOWSKI

BREMERHAVEN. Es gibt so viel Lieder mit denen man den Som­mer begrüßen kann. Eine kleine, aber glückliche. Auswahl brach!e in der Pauluskirche in Lehe die Chorvereinigung Concordia zu Gehör. „Singen, Sonne, Sommer­nacht" - so lautete der Titel ihres Konzerts. Den Anfang machten dabei die Frauen und Männer  des Projekt­chors mit der traditionellen Ver­einshymne „Entree Concord!a" und   dem· stimmungsvollen Lied „The Rose". Der Frauenchor sang, ebenfalls unter der Leitung von Olga Bilenko, zwei Stücke aus der Bühnenmusik zu „Ein Sommernachtstraum" aus der Feder von Felix Mendelssohn  Bar­tholdy.

Gute Arbeit geleistet                                                                                                                              Besonders das anspruchsvolle Werk über die zauberhaften Ver­wirrungen in einer Mittsommer­nacht meisterten die Sängerinnen hervorragend. Auf einem stabilen Gesangsfundament entfalteten sie eine Vielfalt an dynamischen Abstufungen und eine ausdrucksvolle Gestaltung des Liedtextes.                        Die Intonationsreinheit war und blieb den gesamten Abend über makellos.  Auch im  sanften Piano  war der ausgewogene Gesang klang­reich und  schön. Hier  hat  Olga Bilenko weiterhin großartige Ar­beit mit dem Frauenchor  geleis­tet.

Der Mannerchor  unter der Lei­tung  von Gerd Ziegler hatte   mit seiner  Liedauswahl ein weniger glückliches Händchen, ließ·doch der stoßweise Melodiefluss und der ·uneinheitliche Klang der Stimmen nur wenig Hörgenuss übrig. Angenehmer ·war dann aber die gemütliche Wiedergabe dreier Seemannslieder gegen Ende der Musikveranstaltung  anzuhören.    

Iris Wemme überzeugt                                                                                                                           Für herrlic:hen Schwung Spaß sorgte hingegen  Iris  Wem me, die mit Ilia Bilenko am Kla­vier, so  zauberhaft schwerelos, und mit heller Sopranstimme „Auf Flügeln  des Gesanges" von Mendelssohn  vortrug. Unübertrefflich leicht  und herrlich neckisch besonders  in den hingetupften Spitzentönen sang     Iris in den Abschiedschören aus Mendelssohns „Sommernachtstraum".

Ganz in seinem Element war der Frauenchor bei vier Liedern aus Spanien gut gelaunt und lebendig   gemäß dem Motto der Soiree „Singen, Sonne, Sommer­nacht".                                                                  Der musikalische Abend schloss in harmonischer Stimmung mit dem immer noch be­ kannten Lied       „„Kein schöner Land", das auch die Zuhörer ger­ne mitsangen.

NZ vom

FR 8.2.13

NZ vom

MO 28.1.13

SoJo vom

27.1.13

NZ vom MO 9.7.12

Mustertext

NZ vom SA 14.4.12

NZ vom DIE 24.1.12

NZ vom MO 30.1.12

SoJo vom SO 4.9.11

NZ vom MI 6.7.11

NZ vom FR 10.6.11

NZ vom MO 6.12.10

NZ vom MO 25.10.10